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Shopware SEO: der ultimative Leitfaden

Shopware SEO: der ultimative Leitfaden

Shopware SEO zusammengefasst

Shopware ist eine unglaublich leistungsfähige eCommerce-Plattform. Aber bevor Sie die Plattform nutzen können, ist es wichtig die Grundlagen richtig zu verstehen,

Dinge auf die Sie unbedingt achten müssen:

  • URL-Struktur
  • Paging (wird regelmäßig falsch implementiert)
  • Verwendung der Robot-Tags „noindex“ (wie richtig nutzen)
  • Verwendung des „nofollow“-Tags (wie richtig konfigurieren)

 

Inhaltsübersicht

  • Was braucht man, um einen Shopware-Shop gut zu bewerten?
  • Eine solide technische Grundlage für eine gutes SEO-Ranking
  • Optimieren Sie Ihre Inhalte für maximale Relevanz
  • Weitere SEO-Themen, die Sie beachten sollten

Das 2004 in Deutschland gegründete Unternehmen Shopware entwickelt sich zu einer der führenden Open-Source-eCommerce-Plattformen. Deren Kunden erwirtschafteten 2018 einen Umsatz von 6,05 Milliarden EURO. In Deutschland ist Shopware bereits Marktführer, außerhalb Deutschlands wächst der Marktanteil rapide an.

In den letzten Jahren hat sich Shopware zur größten Alternative neben Magento entwickelt. Ein nutzenorientierter Ansatz ist dabei das Erfolgsrezept, um Besucher zu begeistern.

Shopware wird von einer aktiven Gemeinschaft von Entwicklern unterstützt, die über 3.500 Plugins und Hunderte von Themes entwickelt haben und kontinuierlich weiter entwickeln.

Sie haben einen Shopware-Shop, aber noch keine gute SEO-Performance? Dann schnallen Sie sich an, denn in diesem ultimativen Leitfaden beschreiben wir von Anfang bis Ende, wie Sie das ändern und den User-Traffic für Ihren Shopware-Shop steigern können!

 

Was braucht man, um Ihren Shopware-Shop gut zu bewerten?

Bevor wir diese Frage beantworten können, ist es wichtig zu verstehen, wie SEO funktioniert.

Kurz gesagt: Suchmaschinen-Crawler besuchen Websites und versuchen, so viele Inhalte wie möglich zu finden. Sie versuchen herauszufinden, worum es bei Inhalten geht und ob diese in den Suchergebnissen überhaupt angezeigt werden sollen. Denn nicht alle Inhalte sind relevant. Manche Inhalte erfreuen sich hoher Beliebtheit und erhalten dadurch ein höheres Ranking in den Suchergebnissen.

Die „drei Säulen der SearchEngineOptimierung“:

  1. Technologie: die technische Grundlage einer Website, die den Suchmaschinen hilft, Ihre Website so schnell und effizient wie möglich zu finden und zu durchsuchen. Hier geht es darum, auf der Höhe der Technik zu sein, um nicht zurück zu fallen.
  2. Relevanz: Für welche Suchanfragen sind Ihre Inhalte relevant? Dies geschieht durch die Erstellung von Inhalten, die nützlich und zufriedenstellend für Ihre Besucher sind. Um diese Relevanz klar zu kommunizieren, ist eine zuverlässige Technologie unerlässlich.
  3. Vertrauen/Beliebtheit: Links zu Ihrer Website, die Ihre Vertrauenswürdigkeit bestätigen.

Dieser Artikel konzentriert sich auf zwei der Säulen, nämlich Technologie und Relevanz, da diese plattformspezifisch sind, während die Beliebtheit für alle Plattformen gleich ist.

 

Eine solide technische Grundlage für SEO-Leistung

In diesem Abschnitt erfahren Sie im Detail, wie Sie Ihre Shopware-Plattform für maximale SEO-Performance konfigurieren. Die Shopware-Plattform muss natürlich auf einer soliden Hosting-Umgebung laufen. Wir verwenden die Hypernode-Hosting-Plattform für unsere Shopware-Testumgebung, da sie für ihre hervorragenden Support, Leistung und Skalierbarkeit bekannt ist.

URL-Struktur

Eine gute URL-Struktur ist etwas, das sowohl für Besucher als auch für Suchmaschinen funktioniert. Achten Sie also bei Ihrer URL-Struktur auf Folgendes:

  • Beschreibend und lesbar
  • Kurz
  • Einheitlich
  • Kleinbuchstaben

Loggen Sie sich dazu in Ihrem Shopware-Backend ein und navigieren Sie zu den Einstellungen Ihrer URL-Struktur:

  1. Standardspeicherort: https://domain.com/backend/
  2. Gehen Sie zu Configuration > Basic settings
  3. Öffnen Sie den Ordner Frontend und navigieren Sie zu SEO / router settings

Sie kommen zu dieser Ansicht:

Shopware Anzeige für SEO / Router Einstellungen

Allgemeine Einstellungen der URL-Struktur

Überprüfen Sie dort Ihre Einstellungen und ändern Sie diese bei Bedarf:

  • Das Feld Only use lower case letters in URLs sollte auf Yes gesetzt werden (es ist standardmäßig so eingestellt). Dadurch wird sichergestellt, dass automatisch erstellte interne Links immer klein geschrieben werden und dass URLs mit Großbuchstaben, in Kleinbuchstaben umgewandelt werden, wenn sie angefordert werden.
  • Falls erforderlich, setzen Sie Remove Category ID from URL auf Yes. Standardmäßig ist diese Option unnötigerweise auf No Durch die Einstellung Yes werden die ?c=XX-Variablen entfernt, die sonst den Produkt-URLs hinzugefügt werden.

 

 

URL-Einstellungen für Produktkategorien

Das Feld, das die URL-Struktur der Produktkategorie bestimmt, ist die SEO URLs category template, die standardmäßig auf {sCategoryPath categoryID=$sCategory.id}/ eingestellt ist.

Dies führt zu einer URL wie https://domain.com/category/ oder, im Falle einer Unterkategorie, zu https://domain.com/category/subcategory/.

Wir empfehlen einen nachgestellten Backslash am Ende jeder URL, aber wenn Sie das nicht möchten, können Sie den Wert in {sCategoryPath categoryID=$sCategory.id} ändern, um diesen zu entfernen.

Produkt-URL-Einstellungen

Das Feld, das die Produkt-URL-Struktur festlegt, ist das SEO URLs item template und dieses ist standardmäßig auf {sCategoryPath articleID=$sArticle.id}/{$sArticle.id}/{$sArticle.name} eingestellt.

Dies ergibt bspw. eine URL wie https://domain.com/category/$number/product, oder im Falle einer Unterkategorie https://domain.com/category/subcategory/$number/product.

Die Angabe von {$sArticle.id} in der URL ist nützlich, wenn Sie beispielsweise 5.000 oder mehr Produkte haben. Wenn Sie weniger Produkte haben und deren Namen immer unterschiedlich sind, können Sie die Zahl weglassen und Ihre URLs somit kürzer und aussagekräftiger halten.

Wie bereits erwähnt, empfehlen wir abschließende Backslashs am Ende jeder URL. Ändern Sie den Wert in {sCategoryPath articleID=$sArticle.id}/{$sArticle.id}/{$sArticle.name}/, um diesen hinzuzufügen.

Hersteller-URL-Einstellungen

Wir empfehlen dringend, herstellerspezifische Seiten zu verwenden, um die Relevanz Ihrer Produktdetailseiten für den Markennamen eines Herstellers zu erhöhen und um damit gezielte Suchanfragen zum Markennamen selbst zu erreichen.

Wichtig

Bitte beachten Sie, dass die Begriffe “manufacturer” und “supplier” in Shopware austauschbar verwendet werden. Wir sprechen hier immer vom Hersteller, obwohl ein Lieferant nicht unbedingt auch Hersteller eines Produkts ist.

In Shopware ist das Feld, welches die Struktur der Hersteller-URL festlegt, die Supplier SEO URLs template, die standardmäßig auf {createSupplierPath supplierID=$sSupplier.id}/ eingestellt ist.

Dies führt zu einer URL wie https://domain.com/manufacturer/.

Wenn Sie keine Herstellerseiten verwenden möchten, können Sie diese deaktivieren, indem Sie im Feld Supplier SEO die Option No wählen:

Shopware’s Einstellungen für Hersteller-URLs

 

URL-Einstellungen für Blogartikel

Wenn Sie die Blogging-Funktion in Ihrem Shopware-Shop nutzen möchten, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Blog-Artikel eine gute URL-Struktur haben.

Das Feld, das die URL-Struktur des Blogartikels festlegt, ist das SEO URLs blog template, welches standardmäßig auf {sCategoryPath categoryID=$blogArticle.categoryId}/{$blogArticle.title} eingestellt.

Dies führt zu folgender URL-Struktur https://domain.com/blog/category/article.

Um den abschließenden Schrägstrich hinzuzufügen, ändern Sie einfach den Wert im Feld auf {sCategoryPath categoryID=$blogArticle.categoryId}/{$blogArticle.title}/.

Wenn Sie Ihre Artikel nicht in einem Unterordner ablegen möchten, können Sie dies ändern, indem Sie den Wert auf {$blogArticle.title}/ ändern, wodurch eine URL wie https://domain.com/blog/article/ erzeugt wird.

Wichtig

Standardmäßig haben die URLs von Blog-Artikeln keinen abschließenden Schrägstrich, während die Seiten im Shop-Bereich einen solchen haben. Das ist inkonsistent und Sie sollten dies ändern. Denn eine gute, konsistente URL-Struktur ist sowohl für SEO als auch für UX wichtig.

 

 

Shop-Seiten URL-Einstellungen

Sie können die Standard-URL-Struktur für Shop-Seiten und für reguläre Seiten wie „Über uns“ und „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ festlegen.

Das Feld, das die URL-Struktur für diese Seiten bestimmt, ist das Custom site SEO URLs template und dieses ist standardmäßig auf {$site.description} eingestellt.

Um den abschließenden Schrägstrich hinzuzufügen, ändern Sie einfach den Wert auf {$site.description}/.

URL-Einstellungen für Formularseiten

Sie können die Standard-URL-Struktur für Seiten festlegen, die sich auf Formulare beziehen, wie z. B. Ihre Kontaktseite.

Das Feld, das die URL-Struktur für diese Seiten festlegt, ist das Form SEO URLs template, welches standardmäßig auf {$form.name} eingestellt ist.

Um den abschließenden Schrägstrich hinzuzufügen, ändern Sie einfach den Wert auf {$form.name}/.

URL-Einstellungen für Kampagnen

Nehmen wir an, Sie führen eine Kampagne zum Black Friday durch. Sie können diese Kampagne unter Marketing > Shopping Worlds erstellen. Die URL der Kampagne wird durch das Feld SEO URLs landing page template bestimmt und ist standardmäßig auf {$campaign.name} eingestellt.

Um einen abschließenden Schrägstrich hinzuzufügen, definieren Sie den Wert einfach mit {$campaign.name}/.

Shopware schreibt Sonderzeichen automatisch um

Shopware verwendet Slugify-Framework, um Sonderzeichen wie ä, ö und ü umzuschreiben. Wir empfehlen, dies zu belassen, da es sich sehr bewährt hat. Wenn Sie bspw. überprüfen möchten, ob Ihr kanonischer Link mit der URL, auf der Sie sich befinden, übereinstimmt, können Sie Slugify die Sonderzeichen umschreiben lassen.

Wenn Sie dies jedoch nicht mit Shopware tun möchten, können Sie den Slugify-Regelsatz anpassen.

 

 

Cache löschen nach Änderung der URL-Struktur

Nachdem Sie die URL-Struktur Ihrer Website geändert haben, ist es wichtig, den Cache zu leeren und Shopware alle URLs neu generieren zu lassen.

Um den Cache Ihrer Website zu löschen, gehen Sie zu Configuration > Cache/performance und wählen Sie Cache/performance:

Navigieren Sie zu den Shopware Cache-Einstellungen

Klicken Sie beim Einstellungsbildschirm unten rechts auf die Schaltfläche Clear cache):

Shopware Cache-Einstellungen

Automatische Weiterleitungen nach URL-Änderungen

Wenn Sie eine URL ändern, führt Shopware automatisch eine 301-Weiterleitung von der alten zur neuen URL durch. Obwohl diese Funktionalität für die Benutzerfreundlichkeit und aus SEO-Sicht gut ist, kann sie beim Veröffentlichen neuer Seiten mit einer umgeleiteten URL einige Kopfschmerzen verursachen. Wenn ein bestehender URL-Slug einer neuen Seite oder einem neuen Produkt zugewiesen wird, wird die Weiterleitung nämlich entfernt.

 

 

Meta-Informationen: Titel und Meta-Beschreibung

Der Titel und die Meta-Beschreibung Ihrer Seite haben einen großen Einfluss auf das Ranking, sowohl direkt als auch indirekt. Was bedeutet das? Die Verwendung wichtiger Schlüsselwörter in Ihrem Titel trägt dazu bei, dass Ihre Seiten für diese Schlüsselwörter gerankt werden. Und sobald Ihre Seiten im Ranking stehen, möchten Sie, dass die Nutzer auf Ihr Snippet klicken und nicht auf das Ihrer Mitbewerber. Zusammen mit der URL haben der Titel und die Meta-Beschreibung großen Einfluss darauf, ob ein Nutzer auf Ihr Snippet klickt oder nicht. Betrachten Sie sie als Ihren Elevator Pitch.

Ein Snippet der Suchmaschinenergebnisse von Google, das den Titel und die Meta-Beschreibung anzeigt.

Es ist daher wichtig, dass Sie sich genau überlegen, was Sie in Ihre Titel und Meta-Beschreibungen schreiben. Sie können viel Zeit sparen, wenn Sie intelligente Standardwerte dafür definieren. In den meisten Fällen sollten diese zu einem guten Titel und einer guten Meta-Beschreibung führen. Wenn Sie sie überschreiben möchten, weil es sich um eine wirklich wichtige Seite handelt, können Sie der Anleitung im nächsten Abschnitt folgen.

Intelligente Standardwerte für Titel festlegen

Es ist nicht möglich, Titelvorlagen in Shopware „Out of the box“ (frei) zu definieren; der Aufbau von Titeln ist fest und wie folgt definiert:

Produktkategorien und Produktdetailseiten

  • Kategorieseiten: $categoryName | $shopName, zum Beispiel: „Superfoods | Ihr Geschäft für gesunde Lebensmittel“.
  • Unterkategorieseiten: $subcategoryName | $categoryName | $shopName, zum Beispiel: „Nüsse | Superfoods | Ihr Geschäft für gesunde Lebensmittel“.
  • Produktdetailseiten: $productName | $subcategoryName | $shopName, also zum Beispiel: „Mandeln | Nüsse | Ihr Geschäft für gesunde Lebensmittel“.

Blog-Kategorien und Blog-Artikel-Seiten

  • Blog-Kategorieseiten: $blogCategoryName | $shopName, zum Beispiel: „Neuigkeiten über gesunde Ernährung | Ihr Geschäft für gesunde Ernährung“.
  • Blog-Artikelseiten: $articleName | $blogCategoryName | $shopName, zum Beispiel: „Diese Nüsse sind ein Wahnsinn! | Neuigkeiten über gesunde Lebensmittel | Ihr Geschäft für gesunde Lebensmittel“.

 

 

Andere Seiten

  • CMS-, Formular-, Hersteller- oder Kampagnenseiten: $pageName | $shopName, zum Beispiel: „Über uns | Ihr Geschäft für gesunde Lebensmittel“.

Wir empfehlen, diese Titel zu ändern um sie zu verkürzen, da sie mit der Standardstruktur leicht zu lang werden können. Dies führt dazu, dass Suchmaschinen Ihre Titel abkürzen und zu Titeln ändern, denen es an Fokus fehlt und die daher wenig Wert für SEO haben.

Sie können die Titelvorlagen im Code ändern, oder dazu ein Plugin verwenden.

Definieren von intelligenten Standardeinstellungen für Meta-Beschreibungen

Sie können in Shopware keine Meta-Beschreibung „Out oft he box“ definieren. Es gibt nur die Möglichkeit, dass Shopware die ersten 150 Zeichen Ihres Inhalts als Meta-Beschreibung verwendet. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Es sei denn, Sie haben eine separate Meta-Beschreibung manuell eingegeben.

Um dies zu konfigurieren, gehen Sie zu:

  1. Configuration > Basic settings
  2. Öffnen Sie den Ordner Frontend und gehen Sie zu SEO / router settings

Sie werden auf diesem Bildschirm landen:

Shopware SEO / Router Einstellungen (router settings) Bildschirm

Suchen Sie nach dem zweiten Feld von oben; Prepare meta description of categories / items.

Ähnlich wie beim Titel-Tag haben Sie die Möglichkeit, Vorlagen im Code zu definieren oder dafür ein Plugin zu verwenden.

 

 

Überschriftenstruktur

Eine gute Überschriftenstruktur hilft den Besuchern, eine Seite schnell zu durchsuchen und den Suchmaschinen, die Struktur und das Thema der Seite leicht zu verstehen.

Hier sind die besten Praktiken zu Überschrift Strukturen:

  • Fügen Sie keine Logos oder Bilder in H1-Überschriften-Tags ein, da die H1-Überschrift das Hauptthema der Seite vermittelt.
  • Jede Seite sollte eine H1-Überschrift haben; verwenden Sie daher nur eine H1-Überschrift pro Seite.
  • Aus Gründen der Lesbarkeit ist es sinnvoll, die Überschriftenlänge auf maximal 60 Zeichen zu beschränken.
  • Bauen Sie Ihre Überschriftenstruktur mit einer logischen Hierarchie auf, wie unten dargestellt.

Darstellung für eine Überschriftenstruktur eines Dokuments

Themes dominieren Ihre Überschriftenstruktur

Die Richtigkeit Ihrer Überschriftenstruktur wird größtenteils durch das von Ihnen verwendete Theme bestimmt – nicht durch Shopware. Wenn das Theme beispielsweise den Produktnamen in eine H2-Überschrift statt in eine H1-Überschrift packt, muss dies im Code des Themes berücksichtigt werden, da es in Shopware keine Einstellungen gibt, um dies zu korrigieren.

Überschriften selbst formatieren

Wenn es um die Formatierung von Textinhalten geht, haben Sie es in der Hand, die richtige Überschriftenformatierung zu wählen. Wenn Sie zum Beispiel den Inhalt für eine Landingpage/Zielseite schreiben, können Sie das vollständig kontrollieren.

Um Ihnen das Leben zu erleichtern, sollten Sie den Extended editor aktivieren, mit dem Sie die Überschriften bei der Bearbeitung von Inhalten auswählen können, anstatt den Quelltext-Editor verwenden zu müssen. Standardmäßig ist der Extended editor deaktiviert, den Sie aber leicht aktivieren können, indem Sie zu Configuration) > User administration gehen:

Zur Shopware-Benutzerverwaltung (User administration) navigieren

Dort wählen Sie den Benutzer aus, für den Sie den erweiterten Editor aktivieren möchten:

Benutzerverwaltung in Shopware

Im darauffolgenden Bildschirm aktivieren Sie unter Individual user options den erweiterten Editor:

Den erweiterten Editor von Shopware aktivieren

Nach der Aktivierung des erweiterten Editors müssen Sie sich ab- und wieder anmelden, um diesen nutzen zu können.

Tipps für die richtige Gestaltung von Überschriften:

  • Achten Sie auf die Namen Ihrer Produktkategorien, Produkte, Blogartikel und Landing-Pages, da diese Namen standardmäßig als H1-Überschriften verwendet werden.
  • Verwenden Sie keine H1-Überschriften im Hauptteil, da dies zu mehreren H1-Überschriften führen würde (siehe oben).

 

 

 

Navigation

Die Navigation spielt eine große Rolle für die SEO-Performance jeder Website, ebenso wie für Ihren Shopware-Shop selbst.

Am besten ist es, nur die wichtigsten Seiten der Website in der Hauptnavigation darzustellen, um die internen Links nicht zu sehr zu streuen.

Verwaltung der Hauptnavigation

Die Hauptnavigation Ihres Shops sollte Produktkategorien enthalten.

Um Shop-Seitengruppen zu verwalten, gehen Sie zu Items > Categories.

Wenn Sie auf eine Produktkategorie klicken, sehen Sie folgende Einstellungen:

Verwaltung der Kategorien in der Hauptnavigation

Nur als Active gekennzeichnete Kategorien werden in der Hauptnavigation angezeigt, während Sie im Ankertext sehen, was Sie für die Description ausgefüllt haben. Wie im vorangegangenen Abschnitt erwähnt, sollten Sie sich daher genau überlegen, wie Sie Ihre Produktkategorien benennen wollen, da der Ankertext entscheidend dazu beiträgt, den Suchmaschinen Relevanz zu vermitteln.

Sie können die Kategorien in der Hauptnavigation durch drag and drop neu anordnen.

Verwaltung der Fußzeile und der Seitenleiste

Shopware verwendet „Shop-Seitengruppen„, um Links zu Seiten aufzulisten. Diese Gruppen werden einer Stelle auf einer Seite zugewiesen, wie z.B. Ihrer Seitenleiste (sidebar) oder Fußzeile. Wenn Sie eine Shop-Seitengruppe erstellen, weisen Sie einen Template key zu, der wiederum im Quellcode Ihrer Vorlage referenziert wird, um sie an einer bestimmten Stelle auf Ihren Seiten anzuzeigen.

Zur Verwaltung von Shop-Seitengruppen:

  1. Gehen Sie zu Configuration > Basic settings
  2. Öffnen Sie den Ordner Shop settings und navigieren Sie zu Shop page groups.

Auf diesem Bildschirm können Sie Shop-Seitengruppen hinzufügen, bearbeiten und löschen:

Verwaltung von Shop-Seitengruppen in Shopware

Wenn Sie auf den Stift klicken, öffnet sich der Detailbildschirm, in dem aufgelistet ist, was Sie definieren können. Achten Sie darauf, dass Sie immer einen eindeutigen Name wählen, den Template key definieren (dieser wird in der Quelle der Vorlage verwendet) und mit Active aktivieren:

Verwalten einer Shop-Seitengruppe in Shopware

Nachdem Sie nun Ihre Shop-Seitengruppen definiert haben, können Sie nun beginnen Seiten hinzuzufügen.

Gehen Sie dazu zu Content > Shop pages. Dort finden Sie die Shop-Seiten-Gruppen und wenn Sie diese aufklappen, sehen Sie, welche Seiten darin enthalten sind.

Übersicht der Shop-Seiten in Shopware

Nehmen wir an, Sie erstellen eine neue Seite mit dem Namen „Testseite“.

Gehen Sie wie folgt vor:

Geben Sie eine aussagekräftige Description für die Seite ein, setzen Sie das Kontrollkästchen auf Active, füllen Sie das Textfeld Content aus und ordnen Sie die Seite einer Shop-Seitengruppe zu. In unserem Fall ordnen wir sie der obersten zu, „Deutsche Unterseite (Informationen)“ („German bottom pane (Information)“).

Hinzufügen einer Shop-Seite zu einer Shop-Seitengruppe in Shopware

Wenn Sie auf die Schaltfläche Save klicken, sehen Sie, dass sie der Shop-Seitengruppe hinzugefügt wurde.

Crawling- und Indizierungsprozess: Einstellung Ihrer Präferenzen

In diesem Abschnitt erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie in Shopware haben, um Suchmaschinen Ihre Präferenzen in Bezug auf Crawling- und Indizierungsprozesse mitzuteilen.

Kanonische URLs

Abgesehen von der automatischen Kleinschreibung gibt es in Shopware keine Einstellungen zur Verwendung von kanonischen URLs.

Meta-Roboter / X-Robots-Tag

Automatisierte Anweisungen teilen Ihre Präferenzen in Bezug auf Crawling- und Indizierungsprozesse mit und sind aus SEO-Sicht ein starkes Werkzeug.

Handhabung von Abfrageparametern in Shopware

In Shopware wird meta robots noindex standardmäßig Seiten hinzugefügt, die gefilterte oder sortierte Produkte mit Abfrageparametern zeigen. Abfrageparameter werden bspw. zum Filtern und Sortieren von Produkten verwendet.

Die URL https://domain.com/nuts/almonds?sSupplier=gonuts bspw., die alle Produkte des Herstellers „Gonuts“ anzeigt, hat einen Meta-Robots-Noindex-Tag, da sie den Parameter sSupplier enthält und dieser als ein Abfrageparameter aufgeführt ist (siehe unten).

Um zu bestimmen, welche Abfrageparameter diese Anweisung enthalten, gehen Sie zu demselben Bildschirm, auf dem wir die URL-Struktur definiert haben:

  1. Configuration > Basic settings
  2. Öffnen Sie den Ordner Frontend und navigieren Sie zu SEO / router settings

Sie werden zu diesem Bildschirm gelangen:

Shopware Robots noindex Einstellungen

Suchen Sie nach dem Feld SEO noindex queries.

Hinzufügen von meta robots noindex auf andere Seiten

Auf dem gleichen Bildschirm wie oben gezeigt, ein Feld unter SEO noindex queries, befindet sich SEO noindex viewports. Das Feld SEO noindex viewports listet Seiten auf, auf denen der Meta-Robots noindex hinzugefügt ist. Wenn Sie Landing Pages (Zielseiten) bspw. für PPC-Kampagnen erstellen, listen Sie diese hier auf, um zu verhindern, dass Suchmaschinen sie indizieren.

Paging: Link vorher/nachher

Das Attribut link prev/next paging gibt die Beziehung zwischen einer Reihe von Seiten an. Google hat zwar angekündigt, dass es diese „Hinweise“ nicht verwendet, um diese Verbindungen zu verstehen, aber es kann dennoch nützlich sein, sie für andere Suchmaschinen zu verwenden und Suchmaschinen dabei zu helfen, Links im Allgemeinen leichter zu finden.

Standardmäßig sind die Paging Attribute in Shopware deaktiviert, allerdings empfehlen wir, sie aus den oben genannten Gründen zu aktivieren. Bei deaktivierter Einstellung, fügt Shopware automatisch eine kanonische URL zur ersten Seite in der Seitenreihe hinzu, was aber gegen die Best Practices von Google verstößt. Durch Aktivieren der Einstellung werden die Paging Attribute hinzugefügt und der kanonische Link zur ersten Seite wird entfernt.

So aktivieren Sie die Pagingattribute:

  1. Gehen Sie zu Configuration > Basic settings
  2. Öffnen Sie den Ordner Frontend und navigieren Sie zu SEO / router settings

Suchen Sie dort das Feld Use prev/next-tag on paginated sites und setzen Sie es auf Yes:

Shopware Paging-Einstellungen

 

 

Wichtig

Die Behebung dieses Problems führt zu einem Anderen. Auf ge-paigten Seiten ist kein selbstreferenzierender Kanon vorhanden. Dies muss behoben werden, da sonst eine Crawler-Falle entstehen könnte. Dieses Problem muss in den Templates des Shops korrigiert werden. Befolgen Sie bei der Implementierung dieses Fixes folgenden Richtlinien.

Robots.txt

In der robots.txt werden den Crawlern die Regeln für ihre Arbeit mitgeteilt. Hier können Sie ihnen mitteilen, welche URLs oder Abschnitte Ihrer Website nicht abgefragt werden sollen.

Vorkonfiguriert wird Shopware mit der folgenden robots.txt ausgeliefert, die Crawler bspw. davon abhält, auf Konto- und Einkaufsseiten zuzugreifen und auf die XML-Sitemap verweist.

User-agent: *Disallow: /compare/

Disallow: /checkout/

Disallow: /register/

Disallow: /account/

Disallow: /address/

Disallow: /note/

Disallow: /widgets/

Disallow: /listing/

Disallow: /ticket/

Sitemap: http://domain.com/sitemap_index.xml

Neben der Blockade von Suchmaschinen auf die oben genannten Seiten empfehlen wir auch folgenden Zusatz:

Disallow: /searchDisallow: /*?sInquiry=

Die erste Ergänzung verhindert, dass Ihre internen Suchergebnisseiten versehentlich gecrawlt und indiziert werden. Der zweite Zusatz verhindert, dass Suchmaschinen auf URLs zugreifen, die zeigen, für welche Produkte eine Anfrage gestellt wurde.

 

Profi-Tipp

Für Shops mit mehr als 10.000 Produkten empfehlen wir außerdem, URLs mit den folgenden Abfrageparametern nicht zuzulassen, um das Crawl-Budget zu schonen:

  • sPage
  • sPerPage
  • sLieferant
  • sFilterProperties
  • p
  • n
  • s
  • f

Änderungen an Ihrer robots.txt vornehmen

Standardmäßig gibt es keine Möglichkeit, den Inhalt der robots.txt zu verwalten. Sie müssen also entweder ein Plugin installieren oder den Code, der die robots.txt generiert, anpassen.

 

Deaktivieren von Blog-Archivseiten

Shopware erstellt automatisch Blog-Archivseiten für Autoren und Termine.

Beispiele:

  • https://domain.com/blog/category/?sFilterAuthor=Steven
  • https://domain.com/blog/category/?sFilterDate=2019-09
  • https://domain.com/blog/category/?sFilterTags=nuts

Wir empfehlen dringend, diese zu deaktivieren, da sie keinen Mehrwert bieten, sondern nur das Crawl-Budget belasten.

In Shopware gibt es dafür keine Optionen, also nehmen Sie diese Änderungen entweder in der Vorlage vor oder installieren Sie ein Plugin für diese Aufgabe.

 

 

XML-Sitemap

Eine XML-Sitemap ist eine Datei, die alle URLs enthält, die von Suchmaschinen besucht und indiziert werden sollen. Dies ist ein effizienter Weg, um Suchmaschinen Ihre Präferenzen zu verdeutlichen. Wir empfehlen daher, immer eine XML-Sitemap zu verwenden.

Shopware generiert automatisch eine GZIP-komprimierte XML-Sitemap, die Sie hier finden: http://domain.com/sitemap_index.xml.

Diese Seiten werden automatisch in die Suche mit einbezogen, wenn sie auf active gesetzt sind:

  • Produktkategorie-Seiten
  • Produkt-Detailseiten
  • Blog-Kategorieseiten
  • Blog-Detailseiten
  • Hersteller-Seiten

Die folgenden Seitentypen sind nicht enthalten:

  • Normale Seiten (Shopseiten und Formularseiten)

Änderungen an Ihrer XML-Sitemap vornehmen

Außerdem unterstützt Shopware keine Werkseinstellung XML-Sitemaps für Bilder, daher empfehlen wir, sich ein Plugin dafür zu besorgen oder, wenn Sie selbst Änderungen vornehmen können, die Quelle zu bearbeiten.

XML-Sitemap-Einstellungen

Die einzige Einstellung, die in Shopware für die XML-Sitemap verfügbar ist, ist die, mit der festgelegt wird, wie sie generiert wird. Um dies zu ändern, gehen Sie zu Configuration > Cache/performance und wählen Sie Cache/performance:

Zu den Shopware XML-Sitemap-Einstellungen navigieren

Gehen Sie auf dem Leistungsbildschirm auf die dritte Registerkarte, Settings, und wählen Sie General > Sitemap.

Einstellungen für die Erstellung der XML-Sitemap von Shopware

Die Erneuerung der XML-Sitemap sollte ein automatisierter Prozess sein. Sie möchten nicht, dass die XML-Sitemap nach jeder Änderung live generiert wird, da dies einen großen Einfluss auf die Leistung Ihrer Website hat. Legen Sie daher Via cronjob als Refresh strategy fest. Der Wert für die Cache time von 86400 (in Sekunden, sprich ein Tag) ist für die meisten Shops ausreichend. Sie können diesen Wert jedoch an Ihre Bedürfnisse anpassen. Wenn sich Ihre Seiten nur einmal pro Woche ändern, ist die Einstellung „eine Woche“ in Ordnung. Wenn stündlich neue Produkte hinzugefügt werden, ist es sinnvoll, einen entsprechend niedrigeren Wert einzustellen.

Im nächsten Schritt gehen Sie zu Configuration > Basic Settings > System > Cronjobs, wo Sie den Cronjob für die Sitemap-Erstellung aktivieren müssen:

Aktivieren des Cronjobs für die Neugenerierung der XML-Sitemap

 

 

Mobile Optimierung

Eine mobil optimierte Website ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Schließlich möchte ein Besucher eine Website auf jedem Gerät leicht bedienen können.

Technisch gesehen könnten Sie das Gleiche mit separaten Desktop- und Mobil-Websites machen, was allerdings eine Vielzahl an Probleme mit sich bringt. Bspw. den Effekt, dass die Autorität Ihrer URLs zwischen diesen beiden Versionen aufgeteilt wird. Eine sich anpassende (responsive) Website ist heutzutage der De-facto-Standard, daher empfehlen wir Ihnen dringend, sich auch dafür zu entscheiden.

Die Standardvorlage von Shopware ist in diesem Sinne vollständig responsiv. Wenn Sie aber Vorlagen kaufen oder benutzerdefinierte Vorlagen erstellen lassen, müssen Sie sicher stellen, dass auch diese vollständig responsiv sind.

 

HTTPS

Das Bereitstellen einer sicheren Verbindung ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg Ihrer Seite. Passenderweise bietet Shopware volle Unterstützung für HTTPS an.

Alles was Sie tun müssen ist, ein SSL-Zertifikat zu installieren und die SSL-Unterstützung über Configuration > Shop Settings > Shop > Your shop > SSL support zu aktivieren:

Einstellungen für die SSL-Unterstützung von Shopware

Die Aktivierung der SSL-Unterstützung führt dazu, dass die HTTPS-Version aller URLs zur bevorzugten URL-Variante für Weiterleitungen, Canonicals und die in der XML-Sitemap enthaltenen URLs wird.

 

Optimieren Sie Ihre Inhalte für maximale Relevanz

In den Abschnitten „Metainformationen“ und „Überschriftenstruktur“ wird beschrieben, wie Sie mit intelligenten Vorlagen gute Titel, Metabeschreibungen und Überschriften erstellen können.

Leider lässt sich das alles nicht wirklich automatisieren – Sie werden feststellen, dass Sie für Ihre wichtigsten Seiten, die von den Vorlagen generierten Werte, manuell anpassen müssen.

Die gute Nachricht: Shopware unterstützt dies von Haus aus!

In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen, wie Sie die automatisch generierten Werte für Ihre Titel, Meta-Beschreibungen und Überschriften manuell anpassen können.

Produktkategorie-Seiten

Um die generierten Werte für Produktkategorie-Seiten zu überschreiben, gehen Sie zu: Items > Categories.

Wenn Sie auf eine Produktkategorie klicken, werden alle Einstellungen in einem neuen Fenster angezeigt. Scrollen Sie ganz nach unten zu den Abschnitten CMS functions und Meta information:

Verwaltung von Überschriften und Metainformationen für Produktkategorien

Standardmäßig sind die Felder Header, Meta title und Meta description leer. Wenn Sie Werte eingeben, werden die automatisch generierten Werte ersetzt.

 

 

Jetzt werden Sie sich fragen: „Aber was trage ich hier ein?“

Die Antwort lautet: das Ergebnis Ihrer Keyword-Recherche – die Keywords, die Sie hervorheben möchten.

Als Faustregel gilt: Halten Sie sich an folgende bewährte Verfahren:

  • Header: Achten Sie darauf, dass er leicht zu lesen ist, Ihr wichtigstes Schlüsselwort enthält und nicht länger als 60 Zeichen ist.
  • Meta title: fügen Sie Ihr wichtigstes Keyword für die Produktkategorie ein und halten Sie die Länge zwischen 285 und 575 Pixel (etwa 30 bzw. 60 Zeichen).
  • Meta description: geben Sie wieder Ihr wichtigstes Keywort für die Produktkategorie an und halten Sie die Länge zwischen 430 und 920 Pixel (etwa 70 bzw. 155 Zeichen).

Die oben genannten Faustregeln gelten auch für die weiteren, unten genannten, Seitentypen.

Für das Feld Meta-Keywords müssen Sie nichts ausfüllen, wie in unserer Erklärung beschrieben.

Produkt-Detailseiten

Um die, für Produktdetailseiten generierten Werte anzupassen, gehen Sie zu: Items > Overview.

Öffnen Sie den Ordner der Produktkategorie eines Produkts und klicken Sie dann auf das Stift-Symbol:

Verwaltung von Produktdaten

Auf dem folgenden Bildschirm können Sie die H1-Überschrift des Produkts bearbeiten, indem Sie das Feld Item name im Abschnitt Basic info ändern:

Verwaltung eines Produktnamens

 

 

Wichtig

Beachten Sie, dass sich beim Ändern des Item name auch die Produkt-URL ändert. Shopware leitet die alte URL automatisch auf die neue URL um; im Idealfall nehmen Sie solche Änderungen nicht vor.

Wenn Sie nach unten zum Abschnitt Meta information scrollen, finden Sie die Felder Meta title und Meta description, wo Sie die automatisch generierten Werte anpassen können:

Verwaltung der Metainformationen eines Produkts

 

Profi-Tipp

Wenn Sie häufig in die Situation kommen, dass Sie eine andere H1-Überschrift als den Produktnamen haben möchten, können Sie ein Freitextfeld für die H1-Überschrift erstellen und dieses zum Ausfüllen der H1-Überschrift in Ihren Vorlagen verwenden.

Dasselbe gilt für das Feld Short description, da es nicht nur als Meta-Beschreibung, sondern auch als Produktbeschreibung auf Kategorieseiten verwendet wird.

Shop-Seiten

Das Anpassen der H1-Überschrift, des Titels und der Meta-Beschreibung funktioniert ähnlich wie bei den Shop-Seiten. Gehen Sie einfach zu Content > Shop pages und wählen Sie eine Shop-Seite einem der Ordner aus.

 

 

Das Feld Description ist die H1-Überschrift:

Verwalten der Überschrift einer Shop-Seite

Wenn Sie weiter scrollen und den Bereich Settings erweitern, finden Sie dort die Felder SEO title und Meta description:

Verwaltung der Metainformationen einer Shop-Seite

Andere Seiten

Das Ändern der H1-Überschrift, des Titels und der Meta-Beschreibung für andere Seitentypen wie Kampagnenseiten, Herstellerseiten, Formularseiten und Blogartikel funktioniert ganz ähnlich. Wenn Sie diese Seiten bearbeiten, finden Sie jedes Mal gleiche bzw. nahezu identische Felder.

  • Kampagnenseiten: gehen Sie zu Marketing > Shopping Worlds.
  • Herstellerseiten: gehen Sie zu Items > Manufacturers.
  • Formularseiten: gehen Sie zu Content > forms.
  • Blog-Kategorieseiten: gehen Sie zu Items > Categories.
  • Blog-Artikelseiten: gehen Sie zu Content > Blog.

 

 

 

Weitere wichtige SEO-Themen

In diesem Abschnitt werden wir weitere SEO-Themen beschreiben, die Sie beachten müssen

Links zu externen Websites

Shopware fügt allen Links zu externen Seiten automatisch das nofollow Link-Attribut hinzu. Es sei denn, sie werden über das Feld SEO follow backlinks auf eine Whitelist gesetzt (siehe Screenshot unten). In der Praxis bedeutet dies, dass in vielen Fällen die meisten Links zu externen Seiten das nofollow Link-Attribut haben und damit folgende Botschaft an die Suchmaschinen gesendet wird: „Ich möchte zwar auf diese andere Website verlinken, aber ich vertraue ihr nicht, somit schenken sie ihr keine Bedeutung.“

Wir empfehlen dringend, diese Funktion in Ihren Vorlagendateien komplett zu deaktivieren.

Wenn dies aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, müssen Sie sich die Mühe machen, Websites, die auf der Whitelist stehen, mithilfe fogender Schritte zu konfigurieren:

  1. Configuration > Basic settings
  2. Öffnen Sie den Ordner Frontend und navigieren Sie zu SEO / router settings

Sie landen auf diesem Bildschirm:

Verwalten, welche externen Links nicht als „nofollow“ markiert werden sollten

Suchen Sie nach dem Feld SEO follow backlinks. Alle dort aufgeführten Domains sind von der Vergabe des nofollow-Attributs ausgenommen.

 

 

Meta-Schlüsselwörter

Shopware bietet Ihnen an mehreren Stellen die Möglichkeit, Metaschlüsselwörter einzugeben.

Meta-Keywords werden von Google seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verwendet und wir sind der festen Überzeugung, dass auch andere Suchmaschinen sie schon seit sehr langer Zeit nicht mehr tun.

Machen Sie sich nicht die Mühe, Schlüsselwörter in das Meta-Keyword-Feld einzugeben. Das Schreiben von zufriedenstellenden Inhalten für Ihre Besucher oder die Generierung von Links zu Ihren Produktkategorieseiten ist ein viel besserer Weg, Ihre Zeit sinnvoll zu nutzen!

Erstellen verschiedener HTTP-Statuscodes für Seiten, die nicht existieren

Gehen Sie zu

  1. Configuration > Basic settings
  2. Öffnen Sie den Ordner Frontend und navigieren Sie zu SEO / router settings

Am Ende der Liste finden Sie das Feld „Page not found“ error code. Standardmäßig ist es auf 404 eingestellt und wir empfehlen dringend, dies so zu belassen. Dies ist der einzige korrekte HTTP-Statuscode für eine Seite, die nie existiert hat.

Für Seiten, die in der Vergangenheit existierten, könnten Sie jedoch einen status code 410: Gone angeben, aber das erfordert einen benutzerdefinierten Code. In den meisten Fällen werden Sie ihn nicht benötigen.

Separate XML-Sitemap für mobile Besucher

Im SEO-Leitfaden von Shopware wird eine separate XML-Sitemap für mobile Besucher erwähnt. Eine separate XML-Sitemap für mobile Besucher ist nur sinnvoll, wenn Sie eine separate Desktop- und eine mobile Website haben. Wenn Sie ein Design haben, das sich automatisch an das Gerät anpasst, mit dem Sie interagieren – sprich, ein responsives Design -, müssen Sie dies nicht beachten.